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letztes Update: 14.6.2009
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Aktuelles: Segeln in Fiji

Upps vor Levuka ( Fiji )13.06.: Der Bericht und  die Fotos der Renovierung der Upps ist eingestellt.
02.06.: wir haben ein Telefon in Fiji: +679 912 52 51
               
( nutzt Skype; Euch anzurufen ist für uns in Fiji schwierig :-(  )


Die bisherige Zusammenfassung von 2009 haben wir aufgrund der mangelnden Aktualität ausgelagert.

Nach der Renovierung der Upps in Neuseeland sind wir nach einer stürmischen Überfahrt wohlbehalten in Savusavu in Fiji angekommen. Dort warteten schon Rike und ihr Freund Stefan auf uns. Sie werden uns die nächsten drei Wochen begleiten.

Ursprünglich wollten wir von Savusavu Richtung Osten, um das Rainbow-Riff erkunden, aber das Wetter war einfach zu schlecht. Da es in Fiji im Südteil der Inseln wesentlich mehr regnet als im Norden, haben wir uns entschlossen zu der alten Hauptstadt Levuka zu segeln und auf diesem Weg an einigen Inseln zu stoppen. Zuvor hatten wir mit dem Bus noch Labasa im Norden von Vanua Levu besucht, eine Kleinstadt mit sehr indischem Flair.

Levuka - eine verschlafene Kleinstadt in alt englischem Stil - beherbergt sehr freundliche Menschen. Es ist erstaunlich wie offen die Menschen in Fiji sind. Bula, Bula ( Hallo ) schallt es aus allen Ecken. Diese Offenheit ist uns aus Deutschland absolut unbekannt.

Von Levuka aus geht es weiter durch die unendlichen Riffe von Fiji ( Gott sei Dank sind unseren elektronischen Karten ziemlich genau ) nach Leleuvia. Diese kleine Insel beherbergt ein Ressort, wo wir zwei Tage verbringen. Weiter geht es in den Bau Waters nach Toberua. Die Durchfahrt durch Riffs erscheint mir schwierig, aber machbar.

Stefan und ich nutzen die Zeit vor Anker vor dem Ressort ( eines der besten der Welt ), um die Halterung des Generators zu erneuern, Tanja und Rike besuchen die Insel. Der Manager bietet uns an, am nächsten Morgen uns den Weg durchs Riff zu zeigen. Wir nehmen dieses Angebot gerne an. Wie richtig dies war, zeigt sich am nächsten Morgen. Die Riffdurchfahrt ist ohne lokale Kenntnisse schwierig; ich bin im nachhinein sehr froh, dass wir durch diese Riffpassage dem Boot des Ressorts folgen konnten.

Zum Wahnsinn treibt einem der Papierkrieg in Fiji. Man muss in einem der vier Ports of Entry einklarieren ( ist völlig normal ), aber dann darf man national eigentlich nur zwischen diesen vier Häfen segeln. Will man auf dem Weg zwischen den Häfen andere Plätze besuchen, braucht man eine Genehmigung, die man nur in dem für die Region zuständigen Port of Entry ( meist also am Ziel ) erhält.  Das ganze System ist absurd, insbesondere da zwischen den Häfen viele Riffe liegen, so dass man nur bei gutem Licht segeln kann. Angekommen füllt man bei Ankunft und Abreise aus jedem Hafen den gleichen Formularsatz immer wieder aus - wir kennen die vier Seiten schon fast auswendig. Aber die Beamten sind super freundlich - man schreibt und lacht - eben Bula, Bula ;-)

Auf unserem ersten Teilstück von Suvasuva nach Levuka haben wir uns noch eine Sondergenehmigung vom Provinzbüro besorgt; danach haben wir es einfach gelassen - kein Mensch kann den Behördenwahnsinn kontrollieren.

Bei Anregungen, Hinweisen oder Fragen sendet uns eine E-Mail.