13.06.: Der
Bericht und die
Fotos der Renovierung der Upps ist eingestellt.
02.06.: wir haben ein Telefon in Fiji: +679
912 52 51
( nutzt Skype; Euch anzurufen ist für uns in Fiji schwierig
:-( )
Die
bisherige
Zusammenfassung von 2009 haben wir aufgrund
der mangelnden Aktualität ausgelagert.
Nach der Renovierung der Upps in Neuseeland sind wir
nach einer stürmischen Überfahrt wohlbehalten in
Savusavu in Fiji angekommen. Dort warteten schon
Rike und ihr Freund Stefan auf uns. Sie werden uns die nächsten drei Wochen begleiten.
Ursprünglich wollten wir von Savusavu Richtung Osten,
um das Rainbow-Riff erkunden, aber das Wetter war
einfach zu schlecht. Da es in Fiji im Südteil der
Inseln wesentlich mehr regnet als im Norden, haben
wir uns entschlossen zu der alten Hauptstadt Levuka
zu segeln und auf diesem Weg an einigen Inseln zu
stoppen. Zuvor hatten wir mit dem Bus noch Labasa im
Norden von Vanua Levu besucht, eine Kleinstadt mit
sehr indischem Flair.
Levuka - eine verschlafene Kleinstadt in alt
englischem Stil - beherbergt sehr freundliche
Menschen. Es ist erstaunlich wie offen die Menschen
in Fiji sind. Bula, Bula ( Hallo ) schallt es aus
allen Ecken. Diese Offenheit ist uns aus Deutschland
absolut unbekannt.
Von Levuka aus geht es weiter durch die unendlichen
Riffe von Fiji ( Gott sei Dank sind unseren
elektronischen Karten ziemlich genau ) nach Leleuvia.
Diese kleine Insel beherbergt ein Ressort, wo wir
zwei Tage verbringen. Weiter geht es in den Bau
Waters nach Toberua. Die Durchfahrt durch Riffs
erscheint mir schwierig, aber machbar.
Stefan und ich nutzen die Zeit vor Anker vor dem
Ressort ( eines der besten der Welt ), um die
Halterung des Generators zu erneuern, Tanja und Rike
besuchen die Insel. Der Manager bietet uns an, am
nächsten Morgen uns den Weg durchs Riff zu zeigen.
Wir nehmen dieses Angebot gerne an. Wie richtig dies
war, zeigt sich am nächsten Morgen. Die
Riffdurchfahrt ist ohne lokale Kenntnisse schwierig;
ich bin im nachhinein sehr froh, dass wir durch
diese Riffpassage dem Boot des Ressorts folgen
konnten.
Zum Wahnsinn treibt einem der Papierkrieg in Fiji. Man
muss in einem der vier Ports of Entry einklarieren (
ist völlig normal ), aber dann darf man national
eigentlich nur zwischen diesen vier Häfen segeln.
Will man auf dem Weg zwischen den Häfen andere
Plätze besuchen, braucht man eine Genehmigung, die
man nur in dem für die Region zuständigen Port of
Entry ( meist also am Ziel ) erhält. Das ganze
System ist absurd, insbesondere da zwischen den
Häfen viele Riffe liegen, so dass man nur bei gutem
Licht segeln kann. Angekommen füllt man bei Ankunft
und Abreise aus jedem Hafen den gleichen
Formularsatz immer wieder aus - wir kennen die vier
Seiten schon fast auswendig. Aber die Beamten sind
super freundlich - man schreibt und lacht - eben
Bula, Bula ;-)
Auf unserem ersten Teilstück von Suvasuva nach Levuka
haben wir uns noch eine Sondergenehmigung vom
Provinzbüro besorgt; danach haben wir es einfach
gelassen - kein Mensch kann den Behördenwahnsinn
kontrollieren.
Bei
Anregungen, Hinweisen oder Fragen sendet uns eine
E-Mail.