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2009 : im Malborough-Sound

Nach erlebnisreichen Wochen in Deutschland sind wir am 22.1. wieder nach Neuseeland geflogen. In Auckland haben wir ein altes Auto erworben, dass uns die nächsten 3 Monate begleiten sollte. Mit diesem fuhren wir nach Opua, um die Upps für die neue Saison vorzubereiten. Da wir ab Februar unser Schiff renovieren wollten, hatten wir ein Zelt für die Upps  gemietet. Leider war dieses nicht termingerecht frei, so dass wir unsere Pläne ändern mussten.

Wir haben deshalb zunächst die Südinsel von Neuseeland bereist ( also erst das Vergnügen und dann die Arbeit ;-). Von Wellington sind wir mit der Fähre nach Picton übergesetzt. Nach dem wunderschönen Malborough-Sound waren wir im Tasman-National-Park und sind von dort an der Westküste Richtung Süden gereist.

Nach dem Besuch des Fjord-Land mit Gletschern und vielen Wanderungen haben wir Christchurch besucht und haben uns auf dem Rückweg nach Opua gemacht..
Es gibt den
  Bericht und die Fotos vom 1. Teil der Rundreise. Die Bilder des 2. Teils und der Bericht des 2. Teils sind eingestellt. Upps vor der alten Hauptstadt Levuka

Auf dem Rückweg wollten wir noch das Lionel Richie Konzert besuchen ( Tanjas Geburtstagsgeschenk ). Leider fiel diese Veranstaltung total ins Wasser bzw. aus. Hier ein Insider-Foto ;-)  .

In Opua angekommen wurde die Upps am 2. März ins Zelt geschoben, jetzt hat die Zeit der Renovierungen begonnen. Neben einem komplett neuen Anstrich werden wir Verbesserungen an den Maschinen, dem Wassermacher, den Toiletten und der Elektrik vornehmen. Dazu statten wir das Schiff mit neuem Rig und Navigationsinstrumenten aus.  Am 17. April war es dann nach 5 Wochen Schleifen, Füllen, Schleifen..... endlich soweit. Wir konnten die Upps vom Zelt in die Halle zum Sprayen bringen.  Wir haben Fotos von der Renovierung und den Bericht eingestellt.

Danach haben wir etwas überstürzt Neuseeland in Richtung Fiji verlassen und  sind in Suvasuva nach einer stürmischen Überfahrt mit bis zu 60 kn Wind gut angekommen. Da Rike und Stefan zu uns zu Besuch kommen, war keine Zeit mehr für die eigentlich notwendigen Tests.Festival in den Banks

Die ersten Wochen in Fiji waren ziemlich verregnet. Wir haben gelernt, dass es 2 Klimazonen gibt. Nachdem Rike und Stefan abgereist sind, sind wir deshalb Richtung Yasawas aufgebrochen. Joanna und Volker ( Tanjas Bruder ) haben uns dabei begleitet. Mit ihnen und dem anschließenden Besuch von Jo erleben wir das touristische Fiji. Mehr Infos zu Fiji und entsprechende Fotos gibt es in den Archiven.

Von Fiji segeln wir "ohne Gäste" nach Vanuatu. Nach dem Verlassen der Hauptstadt Port Vila war es eine Zeitreise in die Vergangenheit,
die uns um mehrere hundert Jahre zurück versetzt hat. Im nördlichen Vanuatu ist der Pazifik so ursprünglich, wie wir ihn uns immer vorgestellt haben.
Näheres entnehmt dem Bericht von Ambrym und den Banks.

Nach dem Besuch beider Festivals sind wir nach Espiritu Santo gesegelt. Diese Insel ist die größte von Vanuatu und bietet viele Attraktionen und Besonderheiten, die wir natürlich nicht auslassen wollten. So z.B. das landschaftlich reizvolle "Blue Hole", spektakuläre Tauchgänge und Dschungeltouren.Tanz des Chiefs auf dem Malekula Islands Arts Festival
Die dort für uns einmaligen Erfahrungen haben wir im Bericht und in den dazu gehörigen Bildern dokumentiert.

Nach diesen Erlebnissen wollten wir das reizvolle Wala ( eine kleine Insel vor Malekula ) besuchen.
Allerdings hat uns dort vor Anker eine Tsumani-Warnung ziemlich erschreckt, so dass wir sofort mit unserer Upps tiefe Gewässer bzw. das offene Meer aufsuchten.

Vanuatu war Gott sei Dank vom Tsumani nicht betroffen; wir sind sodann zum Süden von Malekula motort, da dort die Vor-Ausscheidungen der Präsentationen von Vanuatu für die Expo, im Rahmen des Malekula Islands Arts Festival, stattfanden. Die Bilder von dieser Veranstaltung findet ihr hier.

Zurück in Port Vila genossen wir die Vorzüge einer Stadt. Hier gab es endlich wieder Dinge wie Internet oder einen Markt.
Wir haben noch für die nächsten Wochen eingekauft und sind am 9.Oktober Richtung Tanna nach Süden gestartet, um dort den aktiven Vulkan zu besuchen. Im Angesicht feuriger Magma und Schwefeldämpfen zu stehen war ein besonderes Erlebnis, dass man nicht vermissen sollte.der aktive Vulkan in Tanna ( Vanuatu )

Am 14.10 segelten wir von dort Richtung Neukaledonien, um zu Beginn der Zyklonsaison Vanuatu, dieses wunderschöne Land, zu verlassen.

Am Freitag, den 16. erreichten wir Noumea, die Hauptstadt von Neukaledonien. Wir fühlen uns wie an der Cote d'Azur; wir staunen über die randvollen Supermärkte mit europäischen Angebot. Frisches Baguette mit Camenbert, was für ein Genuss nach so langer Zeit im "wilden" Pazifik. Allerdings bremsen die hohen Preise unsere Lust zum Einkaufen doch sehr.

Nach einigen Tagen der Stadterkundung versuchen wir nach Ile des Pins zu segeln - aber der starke Südost zwingt uns zum Aufgeben. Da uns jedoch die Einheimischer immer wieder erzählen, wie schön diese Insel sei, versuchen wir es nach vier Tagen des Wartens erneut und nach zwei Tagen des Kreuzens gegen Wind und Welle werfen wir Anker in der Baie de Gadji, der Nordwest-Ecke von Ile des Pins.

UPPS am Traumstrand der Ile de PinsDie Lagune erinnert an Bora Bora - Ile des Pins ist wirklich eine der schönsten Inseln, die wir kennen. Leider schickte die ITC immer eine dicke Wolkendecke - wir mussten ein paar Tage auf die Sonne warten.

Weiter geht es nach Baie d' Oro. Diese Bucht mit einem Fluss, der durch die Gezeiten von Meerwasser gespeist wird, ist ein Traum. Die Bilder findet Ihr hier. Natürlich besuchen wir auch Baie d' Upi und den touristischen Hauptort Kuto mit seinem Traumstrand. Alles in alles muss man in Ile de Pin gewesen sein.

Am 12.11. brechen wir schweren Herzens nach Noumea auf, da in der nächsten Woche kaum Wind vorhergesagt ist und wir nicht nach Australien motoren wollen.

Wir segeln zum Chesterfield Reef und verbringen die letzten Tage mit tauchen, schwimmen und beobachten tausende von Vögeln.Dann ist es Zeit, wir brechen auf. Mit perfektem Wetter, gutem Wind und glatter See fliegt die Upps nach Australien. Wir laufen ständig zwischen 7 und 11 Knoten ( Für Nicht-Segler: normal ist so um die 5 Knoten ). Dazu begleitet uns eine Herde Grindwale - kann Hochseesegeln schöner sein ?

Ein Tag früher als geplant erreichen wir am 25.11. Bundaberg in Australien, mit einem missglückten Anlegemanöver machen wir fest und werden von den Behörden sehr freundlich und völlig problemlos abgefertigt. Wir bringen die Upps auf Hochglanz und liften sie an Land, wo sie erst einmal sicher steht.

Am 8.12. startete unser Flugzeug via Singapur und Dubai nach Deutschland, wo wir am 10.12. landeten. Nach fast einem Jahr freuen wir uns riesig auf zu Hause und die Weihnachtszeit.
 


2008 : Am 23.1. sind wir zurück nach Panama via Costa Rica geflogen. Nach unserer Zeitplanung eigentlich etwas spät, aber nur an diesem Termin gab es einen günstigen Flugpreis.

ein "neuer" Motor wird eingebautdie 2008 gefahrene RouteNach unser vielfältigen Verabschiedung von all unseren Verwandten und Freunden sind wir problemlos in Shelterbay angekommen. Hier wartete jetzt erst mal eine Menge Arbeit auf uns.
Die neue VHF-Funkanlage und das AIS wurden eingebaut, Antifouling wurde gestrichen und die Blätter unseres Windgenerators getauscht, da die fliegende Leine eines Nachbarschiffes diese zerstört hatte.

Unsere rechte Maschine war ziemlich lädiert, Diagnose Zylinderkopf gerissen. Wir haben deshalb einen Unfall-LKW mit Motor gekauft und den Zylinderkopf ausgebaut.  Beim Einbau wurde festgestellt, dass jetzt auch noch ein Kolben verbrannt und der Motorblock gerissen sein soll. Konnte man dies nicht vorher sehen ?

die UPPS im Panama-KanalEs musste also nicht nur der Zylinderkopf ersetzt werden, sondern der ganze Motor. Wir haben deshalb den alten UPPS-Motor ausgebaut und aus diesem und dem LKW-Motor wurde ein neuer zusammengesetzt. Dieses 170kg Teil musste dann wieder von der Pier ins Cockpit, von dort den Niedergang hinunter in den Saloon, durch eine kleine Tür Richtung Achterschiff, um die Ecke durch eine kleine Tür ins Bad und dann in den Maschinenraum - aber Segeln ist ja so ein Spaß.

Der Mechaniker hat uns immer wieder versetzt oder vertröstet, so dass ich mich entschlossen habe, den Motor selbst zusammen- und einzubauen. Kaum zu glauben, aber nach einigen Tagen Arbeit läuft er jetzt wunderbar - bisher keine Probleme.

Am 7. und 8. März haben wir den Transit des Panama-Kanals erleben dürfen. Es war eine wunderschöne Passage ohne jedes Problem. Vielen Dank an unsere Linehandler von der Kurtisane und der Albatros sowie an die Adviser.

Haiangriff - Fische retten sich vor dem Gefressenwerden auf ein FloßAuf dem Weg von Panama zur Cocos-Insel haben wir die Las Perlas Inseln besucht und lernten Contadora-Günther, einen Amateurfunker, der hier lebt und die deutschen Segler unterstützt, kennen. Von dort segelten wir unter Verlust unseres neuen Genackers nach der Cocos-Insel, einem Paradies für Taucher.

Dort gelangen uns ungewöhnliche Aufnahmen eines Fischschwarmes, der sich auf der Flucht vor den Haien auf ein Floß rettete. Es nutze den armen Burschen leider nichts, sie wurden alle verspeist. Nach vielen Begegnungen mit (Hammer-) Haien sind wir schweren Herzens aufgebrochen und bei mäßigen und umlaufenden Winden am 1.4. auf den Galapagos angekommen.

Entgegen vieler negativer Berichte wurden wir von den Behörden in St. Cruz freundlich aufgenommen und wir durften 14 Tage bleiben. Diese nutzen wir zu Besichtigungen von Isla St. Cruz, Isla Bartolomé, Isla Floreana (St. Maria) und zum Tauchen am Gordon Rock. Riesenschildkröten auf St. Cruz

Unser weiterer Weg führte uns nach Isla Isabela ( Galapagos ). Dort durften wir weitere 4 Tage bleiben, die wir zu umfangreichen Inselerkundigungen nutzten. Die Galapagos bieten ein einmaliges Erlebnis, dass man auf keinen Fall versäumen sollte.

Am Abend des 17.4. haben wir unsere lange Reise von 2960 sm zu den Marquesas angetreten. Uns wurde eine sehr schnelle Überfahrt  mit traumhaften Segelbedingungen beschert. Von allen Yachten, die 2008 vom Pazifik Island Netz betreut wurden, war die UPPS war mit 19 Tagen und 5 Stunden die schnellste.  Für die "Nicht-Segler":  diese Strecke von 5482 km entspricht von Amsterdam nach Boston ).

Bay of Virgins ( Fatu Hiva )Wir erreichten hochzufrieden und glücklich Fatu Hiva am 6. Mai abends. Nach einigen Tagen des Relaxens segeln wir weiter nach Hiva Oa, um einzuklarieren und ins Internet-Cafe zu gehen. Auf Tahuata machten wir Stopp in Hana moe noa, nach Eric Hiscock einer der drei schönsten Buchten in Polynesien. Unser Rating ist da etwas anders, vielleicht eine der am meisten besuchten Buchten (?).

Als nächstes steht der Besuch von Nuka Hiva an, wir wandern durch den Regenwald zum dritt-höchsten Wasserfall der Welt. In Ua Pou sehen wir zum ersten Mal polynesische Tänze. Zusammengefasst sind die Marquesas ein Traum.

Von den Marquesas segelten wir zu den
Tuamotus, den "gefährlichen Inseln". ca. 100 Grauhaie am Südpass von FakaravaSie sind navigatorisch aufgrund der starken Strömungen und der Riffe schwierig. In Kauehi bezwangen wir mit 2 unter Vollgas laufenden Motoren gegen das auslaufende Wasser  unseren ersten Pass. Weiter ging es nach Fakarava. Diese Insel ist bekannt für spektakuläre Drift-Tauchgänge mit starker Strömung und vielen Haien. Wir haben sowohl den Süd- als auch den Nordpass betaucht - unbeschreiblich schön. Wir besuchten noch Toau bbevor wir am 13. Juni Richtung Tahiti starten.

Hierher kommt Jo, um ihre Sommerferien mit uns zu verbringen. Nach Aufnahme unseres neuen Wassermachers aus dem Zoll, besuchten wir zu dritt die Inseln Moorea und Tahaa. Obwohl wirklich schön, waren wir bis hierhin etwas enttäuscht. Unsere Erwartungshaltung an die Südseeinseln war vielleicht etwas überzogen ? Am 23. Juli sind wir in Bora Bora angekommen, der schönsten Insel der Welt ? Nach einigen Tagen dort können wir bestätigen - es ist eine der schönsten Insel der Welt. Hohe, grüne Berge - davor türkis-blaues Wasser in der Lagune. Von Bora Bora segelten wir nach Huahine. Diese Insel ist noch ursprünglich und nicht so touristisch wie Bora Bora. Huahine wurde zu unserer Lieblingsinsel in dieser Region. Die Lagune von Bora BoraAm 19. Juli motorten wir zurück nach Papeete, da sich Jos Besuch dem Ende näherte. :(

Wir nahmen an mehreren Veranstaltungen zu den Feierlichkeiten zum 14. Juli teil, ein mehrere Wochen dauerndes Fest mit Gesang, Tänzen und Wettbewerben aller Art.  Den Bericht über die Gesellschaftsinseln ( incl. einer Musikkostprobe ) findet ihr hier. Fliegen scheint übrigens in Tahiti ein Problem zu sein. Schaut selbst. Wir helfen der Ahu, die sich dafür mit einem Bericht bei TO bedankt ( wir danken Jaquline und Peter ),

Wir ( 11.8. ) haben zu den Cook Inseln ausklariert, um auf dem Weg dorthin noch einmal Huahine und Bora Bora zu besuchen.
Am 22.8. verließen wir bei leichten Ost-Winden Bora Bora, um unsere Reise nach Aitutaki und Niue zu beginnen.

Ana Mahaga ( Nordwest Niue )Wir erreichten nach einer schnellen Überfahrt am 25.8. abends Aitutaki. Aitutaki ist eine traumhafte und verträumte Pazifik-Insel ( siehe Bericht ). Wir blieben dort mehr als eine Woche.

Nachdem unsere Windfahne schon auf den Weg nach Aitutaki gebrochen war fiel später auf dem Weg nach Niue auch noch die hydraulische Anlage aus, so dass auf den letzten 400sm oder 4 Tage wir bei starken Winden mit der Hand steuern mussten. 24 Stunden kann man nicht ununterbrochen am Ruder stehen, deshalb drehten wir nachts bei, um uns etwas Schlaf zu gönnen. So erreichten wir erst am 9.9. kurz vor Mitternacht Niue. Ab und zu wurden wir durch ein lautes Schnaufen erschreckt - in der Bucht gab es Buckelwale. Ich bin natürlich sofort ins Wasser gesprungen, um zu fotografieren. :).  Den Bericht und  die Fotos von Niue findet ihr hier.

Buckelwalbaby in NiueAm 16.9. haben wir Niue in Richtung Tonga, Vava'u verlassen . Ein Buckelwalweibchen mit einem frisch geborenem Baby verabschiedete uns. Noch einmal erlebten wir diese faszinierenden Tiere hautnah und wir konnten wunderbare Fotos schießen.

Auf dem Weg nach Tonga überschreiten wir die tonganische Datumsgrenze ( +13 Stunden zu GMT ) und haben plötzlich einen Tag verloren (?).

Nach 2 Wochen im touristischen Vava'u segelten wir zur Ha'apai-Gruppe in Tonga - hier ist es ruhiger und man erlebt noch den ursprünglichen polynesischen Lebensstil. In Ha'apai konnten wir jeden Tag Wale beobachten. Die riesigen Säugetiere kamen direkt zum Schiff, teilweise sprangen sie fast komplett aus dem Wasser. Am 24. Oktober erreichten wir Nuku'alofa, die Hauptstadt von Tonga. Hier bereiteten wir uns auf den Absprung nach Neuseeland vor. Den Bericht und die Fotos von Tonga findet ihr hier..Ankern vor Uoleva ( Ha'apai - Tonga )

Wir überfahren die DatumsgrenzeZu unserer letzten großen Etappe in 2008 von ca. 1000sm nach Neuseeland brechen wir am 3. November auf. Im Minerva Riff wollen wir noch einen Stopp einlegen, aber eine Sturmwarnung lässt uns schnell weiter fahren. Zunächst kommt es jedoch völlig anders. Wir haben Flaute und treiben im Meer. Am 6. November überqueren wir den 180. Längengrad - nach der politischen nun die geografische Datumsgrenze.

Danach erhalten wir eine weitere Sturmwarnung, eine spezielle Wetterkonstellation ( was wir - Gott sei Dank - erst später erfahren ), die schon mehreren Schiffen zum Verhängnis wurde. Wir aber haben Glück, das Hoch schwächt sich ab, das Tief füllt sich und zieht 200sm an uns vorbei.  Sein Ausläufer beschwert uns Wind bis zu 40 Konten, Regen und Kälte. Wir laufen unter Sturmfock und Reff 3 im Großsegel und frieren wie die Schneider.Cape Reinga ( Nordspitze von Neuseeland )

Am 12. November erreichen wir todmüde Opua. Hier endet unsere Segelsaison 2008.

Die Zeit bis zu unserem Flug nach Deutschland haben wir zu Vorbereitungen für umfangreiche Reparaturen genutzt. So wurde der Mast gelegt und die Upps steht sicher an Land. Am 10. Dezember sind wir von Auckland nach Deutschland geflogen - wir wollen Weihnachten und den Anfang des neuen Jahres mit Familie und Freunden in Deutschland verbringen.

zum Bildarchiv 2007 Teil 1.

2007 : Silvester haben wir in Cuba - Maria la Gorda gefeiert. Dort haben wir das Land verlassen und sind gegen Wind und Welle nach Cayman gesegelt.

die 2007 gefahrene RouteEine harte Überfahrt und bei unserer Ankunft wollte Tanja ein Rückflugticket erwerben. Aber nach ein paar Tagen war die Welt wieder in Ordnung. Cayman ist sehr europäisch, wunderbar zum Tauchen, aber recht teuer. Wir haben dort unseren WIndpiloten erhalten, somit hatten wir wieder eine Selbststeueranlage und das mühsame Handsteuern hat ein Ende.

zum Bildarchiv 2007 Teil 2Weiter ging es nach Belize, zum Halfmoon Reef, Tauchen im Blue Hole.

Um unsere Freund von der Lauan zu treffen, starteten wir zum Rio Dulce in Guatemala, den Tempel der Mayas. Dort erlitt Bernd einen Bandscheibenvorfall, so dass wir für 3 Monate in Deutschland verbringen durften.

Zurück auf der Upps, segelten wir nach Honduras, auf Utila bzw. Roatan haben wir unsere Rescue Diver Prüfung abgelegt.

zum Bildarchiv 2007 Teil 7Da die Hurrikan-Saison in der Karibik vor der Tür steht, segelten wir via San Andres nach Panama.
Nach dem Besuch der Bocas del Toro haben wir Colon, das Tor zum Panama-Kanal erreicht. Von dort segeln wir via Portobelo weiter zu den San Blas Inseln. um mit Jo-Svenda ihre Ferien zu verbringen.

Zurück in Colon nutzen wir die Gelegenheit einer Kanaldurchfahrt mit einem anderen Schiff. Da noch Zeit ist bis Tanjas Bruder zu Besuch kommt, segeln wir nach Cartagena - der schönsten (?) Stadt Südamerikas.

zum Bildarchiv 2007 Teil 10Zurück in Colon bauen wir unseren neuen Kühlschrank ein - was für ein Unterschied zu dem 10 Jahre altem Vorgängermodell, verproviantieren und segeln wieder in die San Blas, um Tanjas Bruder Volker mit Freundin Joanna aufzunehmen. Mit Ihnen verbringen wir herrliche 14 Tage.

Leider zerbricht am Ende ihres Urlaubes das Getriebe der linken Maschine - da die rechte seit 2 Wochen nicht mehr anspringt, sitzen wir erst einmal vor zwei Ankern mit 100m Kette in Riff fest. Mit Hilfe unseres Freundes Elvir können wir noch einmal den Panama-Kanal erleben, die meiste Zeit bis zu unserem Heimflug nach Deutschland verbringen wir aber mit Reparaturen und Vorbereitungen für den Pazifik.

Am 10.11. begann unser "Heimaturlaub" via Panama City, Costa Rica & die Dom. Rep. nach Frankfurt, wo wir am 13.11. landeten.


2006 haben wir es ruhig angehen lassen und haben inzwischen die Inseln zwischen St. Maarten und Trinidad, den Norden Venezuelas, Bonaire, Curacao und Kuba erkundet. 

zum Bildarchiv 2006 Teil 4die 2006 gefahrene RouteDie Highlights für uns waren dabei unser Tauchkurs ( die Karibik ist auch unter Wasser faszinierend ) und die unterschiedliche Natur auf den Inseln.

Natürlich wollten wir auch den Karneval in Trinidad erleben . Hierzu gibt es Berichte und Fotos.  

In Zusammenarbeit mit der Segelyacht Lauan ist  auch ein Amateur-Video für einen kleinen Eindruck der einmaligen Atmosphäre entstanden.
 ( Zum Abspielen wird eine schnelle Internet-Verbindung und der  Media-Player 10 benötigt. )

Auf unserem Weg von Granada nach Trinidad wurden wir von einem Trawler gerammt. Die Upps hatte erhebliche Schäden. Bis dahin hatten wir in der Hauptsache die Unterwasserwelt intensiv erkundet. 

zum Bildarchiv 2006 Teil 3Im April waren wir für 3 bzw. 4 Wochen in Deutschland. Da wir immer noch auf die Schweißer warten mussten, haben wir Trinidad & Tobago weiter erkundet. Beeindruckend waren die riesigen Ledernackenschildkröten.

Nach unserem Besuch von Tobago wurde die Upps im Juni und während der WM weiter umfassend renoviert und verbessert. Von diesem Werft-Aufenthalt gibt es einen Bericht und Bilder.

Danach besuchten wir - trotz vieler Warnungen - das Ocinoco-Delta ( ein Traum !  - Bericht und Bilder  ). Dabei erlebten wir zum ersten Mal, dass auch ein Schiff im Dschungel stecken bleiben kann. :)

zum Bildarchiv 2006 Teil 10Nach dem Besuch des Orinoco haben wir in Trinidad unser neues Großsegel erhalten. Über Testigos segelten wir nach Isla Margarita, um Jo und Rike an Bord zu nehmen.

Mit beiden haben wir das (angebliche) Einkaufparadies Isla Margarita erkundet und die angrenzenden Inseln Coche und Blanquilla besucht. 

Nachdem Rike uns verlassen hat, haben uns Ann-Christin und Jo auf Tortuga, die Los Roques und ans Festland begleitet. Wir mussten zurück nach Porlamar, da die Kinder von dort nach Hause flogen. 

Nach kleineren Reparaturen sind wir über Tortuga, Carenero, Los Roques und die Aves-Inseln nach Bonaire gesegelt. Unter Wasser und zum Tauchen ist Bonaire ein Traum. Es ist kristallklar, man sieht bis zu 30m tief. Alle die Insel umgebenden Riffe sind geschützt, voller zutraulicher Fische.zum Bildarchiv 2006 Teil 16

In Curacao haben wir die Upps während unseres Aufenthaltes in Deutschland in der Opus-Werft gelassen, danach einige Tauchgänge durchgeführt und sind nach Kuba gesegelt. Dort tauchten wir zum ersten Mal in unserer kurzen Taucherkarriere mit Haien ( siehe Fotos ).
Kurz vor Jahresende besuchten wir noch Havanna und in Maria la Gorda an der Westküste von Kuba verabschiedeten wir 2006.

2005 haben wir unsere geliebte Türkei verlassen.

zum Bildarchiv 2005 Teil 8die 2005 gefahrene RouteNach Durchquerung der Kykladen, dem Ionischen Meer haben wir Süd-Sizilien besucht. Nach einem kurzen Stopp auf den Balearen erreichten wir das spanische Festland. Danach sind wir nach Tarifa gesegelt. Wir waren somit im Atlantik und haben das Mittelmeer verlassen.

Am 20.8. haben wir in Bad Salzhausen geheiratet - und das war für uns sicherlich das Ereignis des Jahres !! Hierzu gibt es viele Bilder im  Bildarchiv.  Die UPPS lag während dieser Zeit sicher im Hafen von Rota. Danach waren wir mit Jo und ihrer Freundin Mareike bis zum Ende der Sommerferien wieder an Bord.

Nach einem Aufenthalt von zwei Woche in Deutschland ging es Mitte September zurück an die spanischen Atlantikküste, am 8.10. erreichten wir Madeira. Dort blieben wir eine Woche zusammen mit Tanjas Eltern.

zum Bildarchiv 2005 Teil 13Am 19. Oktober legten wir ab und erreichten am 21.10.  Teneriffa. 
Dort verbrachten wir eine Woche mit Bernds Kindern Rike und Jo und hatten für sie eine Delfin-Show organisiert.  :) 

Am 8.11. haben wir nach Las Palmas auf Gran Canaria verlegt, dort begannen die Vorbereitung für den Sprung über den Atlantik. Wir haben die Überquerung mit zwei Freunden ( Klaus und Udo )  im Rahmen der ARC-Rally durchgeführt. Leider war dieses Jahr vom Wetter her völlig atypisch - so dass wir lange Zeit auf den Passat verzichten mussten.

In den letzten Tage dieses Jahres sind wir von St. Lucia Richtung Norden bis Guadeloupe gesegelt.
Die  Bilder von 2005  sind komplett eingestellt; die  Berichte 2005 wurden zu großen Teilen nicht geschrieben.


2004 sind wir in der Türkei "hängen geblieben" .

zum Bildarchiv 2005 Teil 3Deshalb kennen wir nun die Küste zwischen Antalya und Cresme wie unsere Hosentasche.  Natürlich wollten wir auch unseren Freunden und Verwandten immer die schönsten Orte zeigen - und die liegen im Mittelmeer nach unserer Meinung in der südwestlichen Türkei und in den griechischen Inseln.  

Die Bilder von 2004 sind eingestellt;  die Berichte von 2004  gibt es leider nur zu 50%.

2003 haben wir in Deutschland unsere Reisekasse aufgebessert, die UPPS lag in Antalya.
2002 haben wir im Frühjahr die UPPS übernommen.

die 2002 gefahrene RouteWir durchkreuzten das Mittelmeer von Gibraltar bis Kap Anamur. Davon gibt es viele Bilder und Berichte.