Revierkarte zurück zur Eingangsseite
Yacht-Info

SCHIFF
Technik
Navigation
Plan
Fotos vom Schiff
 
CREW
Onboard
Backoffice
   
bisherige REISE
Plan 2009
   
Infos für Mitsegler
 
2009
Bilder aus 2009
Spuren im Sand
   
besuchte
TAUCHPLÄTZE
bes. Haibilder
bes. Walbilder
 
BILDARCHIV
Bilder aus 2008
Bilder aus 2007
Bilder aus 2006
Bilder aus 2005
Bilder aus 2004
Bilder aus 2002
 
BERICHTE /
Spuren im Sand
S. i.S. 2008
S. i.S. 2007
S. i.S. 2006
S. i.S. 2005
S. i.S. 2004
S. i.S. 2002


2007 Teil 6: Panama City bis Miramar

Während Jos Besuch hatte ich keine Zeit und - ehrlich gesagt auch keine Lust - einen Bericht zu schreiben, sondern wir bevorzugten es, mit ihr schwimmen zu gehen oder andere Dinge zu unternehmen. Die Zeit rannte mal wieder viel zu schnell und wir haben eine Menge erlebt, was ich nun hier zusammenfassen möchte.

Skyline von Panama City ( Pazifik )Das Wetter war durchwachsen, an der Festlandküste regnete es um diese Jahreszeit sehr viel, aber auf den San Blas Inseln hatten wir oft blauen Himmel und Sonnenschein, so dass es Jo manchmal zu warm war.

Unsere gemeinsame Reise mit Jo fing in Panama City an, wo wir sie vom Flughafen abgeholt haben. Dort haben wir die ersten 2 Tage verbracht und sind dann nach Colon zur UPPS gefahren. Von dort segelten wir über Portobelo, entlang an der Panamaküste zu den San Blas Inseln, wo die Kuna Indianer auf 365 Inseln bzw. am Festland in ihrer Provinz Kuna Yala leben. Die Natur ist hier traumhaft schön, die Südsee könnte nichts schöneres bieten. Es war leicht sich dort 2 Wochen aufzuhalten und wie gerne wären wir auch noch länger geblieben, aber es war Zeit für die Rückreise. Wieder führte unser Weg an der Panamaküste entlang, zurück nach Colon. Dort lag die UPPS sicher in der Shelter Bay Marina und wir fuhren zurück nach Panama City, um dort die letzten 3 Tage vor Jos Abflug zu verbringen.

Canal Museum von Panama City ( Pazifik )Panama City ist eine sehenswerte Stadt, der Gegensatz zu Colon. Hier meint man in einer amerikanischen Großstadt zu sein. Es ist eine hinreisende Kulisse aus schicken Villen, Wolkenkratzern, grünen Hügeln, baumgesäumten Straßen, Ozeanriesen und Luxusjachten, wo man sich gerne ein paar Tage aufhält. Eine schöne Abwechselung für uns zu unserem täglichen Seglerleben. Da Jo mit einer 6stündigen Verspätung spät nachts gelandet war, gingen wir den ersten Tag sehr gemütlich an. Ein Besuch in der Altstadt und im Panama Kanal Museum, das sicher sehr interessant war, aber schöner gewesen wären, wenn alle Erklärungen nicht nur in Spanisch geschrieben wären, sondern auch in Englisch. Abends machten wir einen Abstecher in die Albrook Mall, ein sehr großes im amerikanischen Stil gehaltenes Einkaufszentrum.

Shopping war auch am zweiten Tag angesagt, wir besuchten die zwei bekannten Einkaufstraßen Panama City, die Via Espana und die Avenida Central. Doch Jo bevorzugte die amerikanische Mall, da gab es mehr Klamotten nach ihrem Geschmack. Nachmittags fuhren wir mit den Bus nach Colon, die Fahrt dauert 2 Stunden. 

Die nächsten Tage verbrachten wir in Colon mit Großeinkäufen und Vorbereitungen für unseren 3-wöchigen Segeltörn zu den San Blas Inseln. Da man dort nur das Nötigste - wie zum Beispiel Eier, Wasser, Brot und ab und zu Obst  - einkaufen kann, kein Internetzugang hat, die Wassertanks nicht füllen kann und nur Handwäsche möglich ist, musste das alles vorab in der Marina erledigt werden.

Montags fuhren wir dann noch zum Tanken in den Panama Yacht Club und mussten mal wieder den schlechten Service ertragen, so dass wir sage und schreibe einen kompletten Tag an der Tankstelle verloren. Um 9 Uhr wird geöffnet, da man bei Regen nicht tanken darf, gibt es erst mal keinen Diesel. Am Mittag hört es auf zu regnen, da ist aber Mittagspause. Am Nachmittag erhalten wir 200 Gallonen. Mehr geht nicht, es ist ja Feierabend!!

PortobeloAm Dienstag fuhren wir dann los. Mit Jo segeln wir in der Regel nur kurze Strecken von max. 25 Seemeilen, so dass unser erster Stopp Portobelo war. Dort sollte es einen Herrn namens Atashni Polito geben, der das Marine Warehouse betreibt. Er bestelle alle Ersatzteile aus den USA und liefert sie zu vergleichbaren Preis wie West Marine. Aber leider hat er gerade sein Geschäft aufgegeben und ist nach Kanada gegangen, so dass es dort nichts mehr gibt!!! Das ist sicher ein wichtiger Hinweis für alle Segler, denn er war unter den Seglern sehr bekannt, da man außer in Panama City keine Ersatzteile fürs Schiff besorgen kann. Ansonsten ist Portobelo ein kleiner Ort mit einer alten Festung. Das Wasser in der Bucht ist verschlammt vom Fluss, der dort mündet. Es regnete den ganzen Tag und wir bevorzugten am folgenden Tag weiterzureisen. 

Playa BlancaGleich neben Portobelo gibt es eine urige Bucht namens Playa Blanca, in der nur ein Schiff Platz zum Ankern hat. Dort kann man schön schwimmen gehen und die schöne Natur der Panama Küste genießen. Jo und ich haben eine Kokosnuss am Strand gefunden und da Jo nur eine Kokosnuss aus dem Supermarkt kannte, musste Bernd diese Kokosnuss öffnen. Es ist immer wieder interessant, wie wir uns abmühen müssen, bis dieses Ding endlich geöffnet ist. Ich glaube, wir bevorzugen das nächste Mal wieder eine Kokosnuss aus dem Supermarkt! 

Nächster Stopp war Isla Grande. Wir gingen schwimmen und ins Örtchen, während Jo die Ruhe an Bord genoss. Endlich war sie uns los und hatte Zeit für sich!

Ein weiterer Tag mit Motoren, denn der Wind in dieser Gegend ist einfach sehr schwach. Wir erreichen Miramar, wo Mimi und Sergio, ein französisches Ehepaar und Ex-Segler, einen Steg zum Anlegen haben sollen. Hier gibt es auch einen Supermarkt für letzte Besorgungen. "selbstgebaute Dusche" in Miramar

Die Bucht und besonders die Einfahrt ist viel enger und kleiner als gedacht und wir kommen mit unserer Schiffsgröße echt ins Schwitzen. Aber wir erreichen den Steg, sozusagen Maßeinheit! Der Ort bietet nicht viel, aber Mimi und Sergio sind sehr nett. Sie schenken uns eine Tüte mit Limetten und wir bunkern nochmals Trinkwasser in unseren Wassertanks. Bernd baut uns abends eine kleine Dusche am Steg, so dass wir nochmals ausgiebig duschen können.  

Wichubhuala auf den San BlasDas war unser letzter Halt an der Festlandküste, morgen werden wir endlich die San Blas Inseln bzw. Kuna Yala, wie die Kuna Indianer ihr Land nennen, erreichen! Viele Segler, die bereits ihre Weltumseglung abgeschlossen haben, nennen Kuna Yala eines der Highlights ihrer Weltumseglung! Wir sind schon sehr auf das Paradies gespannt!

                

Weiter zu den Bildern dieser Reise
Weiter zum Reisebericht 2007 Teil 07: San Blas

zurück zu 2007 Teil 05: Bocas del Toro bis Colon